Über mich
Vertrauen, Zuhören und Zugewandtheit. Reflexion, wissenschaftliches Hinterfragen und kulturelle Offenheit. Mut, Zuversicht und Ausdauer. Wertschätzung und Hoffnung. Freude und Witz. Sie alle stellen Aspekte dar, mit denen ich dem Leben begegne.
Psychische Krankheiten begreife ich als zum Teil massiv belastende, einschneidende und sehr ernst zu nehmende Krisen, denen aber auch immer eine Chance innewohnt. Eine Chance, bisher nicht Verstandenes und Übersehenes, das ängstigte, verletzte, hemmte oder traumatisierte, aufzudecken und überwinden zu lernen.
Es kann darum gehen, Bedürfnisse neu zu erkennen, Verletzungen und Kränkungen aufzudecken, Schwächen in der Affektregulierung und Selbstwahrnehmung zu verändern oder katastrophal erlebte Traumata zu beruhigen.
Die Ziele, die wir in Psychotherapie erarbeiten, sind stets individuell. Doch allgemein gesprochen sollen sie Selbstbewusstsein, Angstfreiheit und Resilienz fördern. Mit dem Ziel, Krisen besser selbstorganisiert bewältigen zu können und sich und seiner Umwelt mit einem neuen Grad an innerer Freiheit, d.h. für mich: ausgewogener, reflektierter und spontaner, begegnen zu können.
Um positive Veränderung anregen zu können, ist es manchmal notwendig, nicht nur die gesprochene Sprache zu deuten, sondern auch die des Körpers, oder wie bei Ihrem Kind, die Sprache des Spiels zuzulassen und zu verstehen zu suchen.
Mein Ansatz ist tiefenpsychologisch. Ich versuche ausdauernd und in einer von Vertrauen und Schweigepflicht getragenen Beziehung haltgebend Verborgenes oder Unbewusstes aufzudecken und durch aktives Zuhören und Da-Sein sowie wohlwollendem deutenden Intervenieren positive Veränderungen zu bewirken.
Zahlreiche mir wertvoll erscheinende Elemente aus Verhaltenstherapie, personenzentriertem Ansatz oder systemischer Therapie sind mir dabei gut bis sehr gut vertraut und in mein Tun integriert.
Als Nordlicht aus Niedersachsen habe ich mit meiner Frau in den letzten zwei Jahrzehnten den Weg ins Bajuwarisch-Fränkische gefunden, wo wir eine Familie gründeten und uns ins kommunale Leben einbringen. Mein beruflicher Lebensweg trug mich über die Universität Koblenz, wo ich Erziehungswissenschaften studierte, mit Schwerpunkten in allgemeiner Behindertenpädagogik, Anthropologie und Entwicklungspsychologie, über Tätigkeiten als SPFH, Kindergartenerzieher und Jugendschutzbeauftragter im Kinderheim Aschaffenburg bis zur Weiterbildung zum Psychotherapeuten für Kinder und Jugendliche, welche ich im Herbst 2024 an der WIAP in Wiesbaden erfolgreich absolvierte.
Seit 01.04.2025 bin ich im Besitz eines hälftigen Kassensitzes und im Ärztehaus Niedernberg niedergelassen.